Dual Vocational Training for SMEs in the BSR

In KMU des Ostseeraumes besteht ein künftig stark wachsender Mangel an Unternehmensnachfolgern, Führungs- und Fachkräften. Die Qualifikations-Anforderungen der KMU wachsen, zunehmend werden auch internationale Erfahrungen nachgefragt. Die Sicherung eines qualifizierten Nachwuchses wird für die KMU zu einer Überlebensfrage und damit zur allerwichtigsten Förderaufgabe. Das Vorhaben leistet dazu wichtige Beiträge:
a) Transferiert und realisiert werden duale Bildungsgänge, die eine handwerkliche Berufsausbildung mit einem technischen oder betriebswirtschaftlichen Bachelor-Studium verbinden.
b) Die dualen Bildungsgänge werden erweitert um Ausbildungspraktika in ausländischen KMU, die als Praxisreflexionsaufgabe in das Studium integriert sind.
c) Gleichzeitig werden Systeme, Kenntnisse und Erfahrungen der "regulären" dualen Berufsausbildung transferiert, die insbesondere in Regionen mit schulischer BerufsausbildungAttraktivität und Praxisbezug steigern.
d) Die Teilnehmer an "regulären" beruflichen Ausbildungsgängen werden in das internationale Austauschprogramm einbezogen und sollen ebenfalls durch ausländische KMU-Praktika, die auf die Ausbildungszeiten angerechnet werden, internationale Kenntnisse und Erfahrungen sammeln.
Zur Bewältigung dieser Aufgaben sind unter Leitung des Hanse-Parlaments aus 6 Regionen und 5 Ostseeländern jeweils Kammern, Hochschulen und Berufsbildungs-Zentren als Partner eingebunden. Damit umfasst das Konsortium genau die Institutionen, die für Transfer und Realisierung zuständig sind und über die erforderlichen Kompetenzen, Kapazitäten und Erfahrungen verfügen. Mit der Realisierung sind als Zielgruppen und Endnutzer angesprochen:
- Personen mit Hochschulberechtigung, die eine Berufsausbildung und ein Studium durchlaufen.
- Teilnehmer von "regulären" Berufsausbildungsgängen, die von der Steigerung der Qualität und des Praxisbezugs profitieren und bereits während ihrer Ausbildung internationale Erfahrungen sammeln.
- Studenten, die über Praktika in ausländischen KMU internationale und Praxis-Erfahrungen erwerben. Weitere Zielgruppe des Vorhabens sind KMU:
- Sie beteiligen sich als Ausbildungsbetriebe an den dualen Bildungsgängen und können darüber ihren Nachwuchs an Betriebsnachfolgern, Führungs- und Fachkräfte gewinnen.
- Diese und weitere KMU stellen Ausbildungsplätze bereit für den internationalen Austausch von Studienteilnehmern und Auszubildenden. Damit erhalten die KMU persönliche internationale Kontakte, die eine wesentliche Voraussetzung zur erfolgreichen Anbahnung internationaler Geschäfte darstellen.
- Während der Ausbildung in einem ausländischen KMU erarbeiten die Teilnehmer konkrete Konzepte für die Entwicklung des außenwirtschaftlichen Geschäftes ihres einheimischen sowie ihres ausländischen Ausbildungsunternehmens. Damit wird die internationale Aufstellung der KMU intensiv gefördert. Diese Konzepte sind eine von sechs Studienarbeiten der dualen Bildungsgänge, für die jeweils bis zu 5 ECTS-Punkte erworben werden können.


Die Mitwirkung der KMU an den dualen Bildungsgängen und die Bereitstellung von Plätzen für den internationalen Austausch werden über die Kammern gesichert. Die Kammern beraten und begleiten auch die KMU bei der Ausbildung sowie bei ihrer internationalen Aufstellung.
Das Vorhaben bezieht sich zunächst auf: Nordost-Niedersachsen, Hamburg, Danzig, Vilnius, Tallinn und Pori(Finnland). Zum Schluss des Projektes werden alle Ergebnisse und Unterlagen an 32 Kammern und 10 - 12 Hochschulen/Universitäten aus 8 EU-Ostseeländern und Norwegen transferiert, um Schneeballeffekte mit Realisierungen und Mitwirkungen in möglichst allen Ostseeländern zu erreichen.
Gegründet werden soll eine Baltic Sea Academy, die die Zusammenarbeit von Kammern und Hochschulen/Universitäten dauerhaft gestaltet und gemeinsam mit dem Hanse-Parlament eine Fortführung der Arbeiten nach Projektende sichert.
Zwei längere Fernsehsendungen informieren über Projektdurchführung und -ergebnisse.

Insbesondere aus demographischen Gründen besteht bereits jetzt ein Mangel an Unternehmernachwuchs, Führungs- und Fachkräften in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU); dieser Mangel wird künftig stark zunehmen. Diese Situation ist für Deutschland gut untersucht, z. B. durch die Zukunftswerkstatt und die Handwerkskammer Hamburg im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Entsprechende Untersuchungen liegen auch für die Länder des Ostseeraumes vor. Die Mangelsituation ist in den Ostseeländern weitgehend ähnlich - aktuell besonders stark in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland. In Polen und den 3 baltischen Ländern wird die Situation deutlich verschärft durch hohe Abwanderungen, sodass auch in diesen Ländern wachsende Defizite auftreten.
Die Kammern des Ostseeraumes, die im Hanse-Parlament (Antragsteller und Koordinator) zusammenarbeiten, vertreten insgesamt rund 400.000 KMU. Aus Umfragen und Workshops des Hanse-Parlaments geht hervor, dass in den nächsten 10 Jahren in mindestens 40% der KMU eine Unternehmensnachfolge ansteht. Dies sind bereits 160.000 neue Unternehmer, die benötigt werden. Der tatsächliche Bedarf ist noch viel höher, da bei den Mitgliedern des Hanse-Parlaments längst nicht alle KMU organisiert sind.
Das Hanse-Parlament hat in Zusammenarbeit mit einzelnen Partnern für die beteiligten Regionen/Länder die Bedarfe differenziert untersucht. Eine Unternehmesbefragung in Litauen führte z. B. zu folgenden Ergebnissen:
- 70% der KMU benötigen zusätzliche Fachkräfte
- 100% der KMU können benötigte Fachkräfte nicht oder nur sehr schwer gewinnen.
- Mittelfristig benötigen 78% der KMU zusätzliche Führungskräfte und 48% einen Unternehmensnachfolger.
Die Ergebnisse für Norddeutschland, Pommern/Polen und Finnland sind weit gehend identisch.
Verschärft wird das Problem durch qualitative Aspekte. Während die Qualifikationsanforderungen der Unternehmen hoch und steigend sind, werden KMU (z. B. das Handwerk) immer stärker auf untere Qualifikationsebenen abgedrängt. Es besteht ein hoher und steigender Bedarf an Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung und praktischen Erfahrungen und zugleich mit fundierten technischen und/oder betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Außerdem benötigen insbesondere die KMU zunehmend Personal mit guten internationalen Kenntnissen und Erfahrungen.
Angesichts dieser Herausforderungen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms "Lernende Regionen" die Entwicklung dualer Bachelor-Studiengänge in Norddeutschland und die Gründung einer Berufsakademie in Hamburg initiiert und gefördert. Die Ergebnisse wurden evaluiert und veröffentlicht. Es wurden in der Berufsakademie Hamburg und der Hochschule 21 (Buxtehude) duale Bachelor-Studiengänge entwickelt, die eine berufliche Erstausbildung in KMU mit einem betriebswirtschaftlichen oder technischen Studium verbinden und mit den Abschlüssen Geselle/Facharbeiter sowie Bachelor enden. Diese Ausbildungsgänge haben sich außerordentlich bewährt und sollen nun in andere Ostseeländer transferiert werden. Dazu stehen die dualen Ausbildungsgänge, bestehend aus gewerblich-technischen Berufausbildungen und den Studiengängen,
- Betriebswirtschaft
- Bauingenieurwesen
- Architektur
- Facility Management
- Physiotherapie
zur Verfügung. Sie sind staatlich anerkannt und gemäß den Standards des Prozesses von Bologna zertifiziert. Die Zertifizierung schließt die Kombination mit der Berufsausbildung und die pädagogischen Konzepte ein. Der Teil "Berufsausbildung" wird mit der staatlich geregelten Gesellen- oder Facharbeiterprüfung abgeschlossen. Die im Rahmen der gesamten dualen Ausbildung formell und informell erworbenen Kompetenzen werden in einem Qualifizierungsrahmen für den Ostseeraum (BSR-QF) transparent und gegenseitig anerkannt.
Realisierungen der dualen Ausbildungsgänge sind in Litauen und Finnland vorgesehen; in Polen und Estland sollen die Möglichkeiten der Realisierung geprüft werden. Weitere Ostseeländer haben ein großes Interesse daran bereits angemeldet. Gleichzeitig soll eine inhaltliche Weiterentwicklung derart erfolgen, dass die Teilnehmer während ihrer 3- bis 4-jährigen Ausbildung einen Ausbildungsteil in einem KMU eines anderen Ostseelandes leisten, so internationale Kenntnisse und Erfahrungen sammeln, grenzüberschreitende Kontakte zwischen ihrem einheimischen und ihrem ausländischen KMU-Ausbildungsbetrieb knüpfen und im Rahmen einer (von 6 vorgeschriebenen) Studienarbeiten ausgereifte Konzepte für die internationale Tätigkeit der KMU entwickeln.
Auch das Interesse der KMU an der Realisierung der dualen Ausbildungsgänge wurde für die beteiligten Regionen/Länder bereits differenziert untersucht. Folgende Ergebnisse für Litauen stehen stellvertretend für die anderen beteiligten Räume:
- 96% der KMU wünschen eine bessere praktische und 74% eine bessere theoretische Berufsausbildung.
- 74% der KMU wünschen eine Realisierung der dualen Studiengänge, 57% würden sich selbst daran als Ausbildungs-Unternehmen beteiligen.
Mit dem Transfer und der Realisierung der dualen Bachelor-Studiengänge soll zugleich die berufliche Ausbildung generell eine Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung erfahren.
In Polen, Litauen und Estland findet die Berufsausbildung überwiegend in schulischer Form statt. Sie ist stark rückläufig, genießt ein schlechtes Image, die Qualität wird sehr beklagt. In Finnland erfolgt die Berufsausbildung in schulischer Form, Image und Qualität sind recht positiv, beklagt werden allerdings die fehlenden praktischen Kenntnisse der Absolventen des Berufsbildungssystems und ebenso der Hochschulen.
In diesen Ländern sollen die Elemente des dualen Systems der beruflichen Ausbildung verstärkt zum Tragen kommen. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen deshalb deutsche Systeme, Kenntnisse, Erfahrungen usw. der dualen Berufsausbildung transferiert und in Pommern/Polen, Litauen und Finnland installiert werden.
Zum Schluss des Vorhabens werden die realisierten Systeme und die gewonnenen Erfahrungen transferiert an 32 Kammern (Mitglieder des Hanse-Parlaments)und 10 - 12 Hochschulen/Universitäten (Mitglieder der im Laufe des Vorhabens gegründeten Baltic Sea Academy) aus 8 EU-Ostseeländern und Norwegen, sodass über die 32 direkt beteiligten Regionen aus 9 Ländern eine große Breitenwirkung im gesamten Ostseeraum erzielt wird.
Die an dem Vorhaben als Partner direkt beteiligten Universitäten/Hochschulen, Kammern und Bildungseinrichtungen wirken mit bei den Transfer- und Realisierungsaufgaben. Der internationale Austausch der Teilnehmer wird ebenfalls von den Kammern, Hochschulen und Bildungseinrichtungen mit den KMU, die in dem dualen System Ausbildungspartner sind, organisiert. Die beratende Begleitung der Unternehmen bei der Entwicklung ihres außenwirtschaftlichen Geschäftes, das im Rahmen des Vorhabens durch den internationalen Austausch der Teilnehmer vorbereitet und angebahnt wird, erfolgt durch die beteiligten Kammern. Über die Kammern ist sichergestellt, dass bei allen Transfer- und Realisierungsaufgaben KMU direkt intensiv einbezogen weren.
Es ist erklärtes Ziel der EU-Politik sowie aller nationalen Politiken, die internationale Tätigkeit der KMU nachhaltig zu fördern, die Qualifikation der Arbeitskräfte zu steigern und deren Mobilität zu erhöhen. Die Wachstumsreserven der KMU im internationalen Bereich sind beachtlich, beispielsweise liegt die Exportquote des deutschen und polnischen Handwerks unter 4%. Internationale Kenntnisse und Erfahrungen der Fachkräfte sowie höhere Mobilität sind die entscheidenden Voraussetzungen, um die internationalen Wachstumschancen der KMU zu nutzen und eine hohe Beschäftigung zu sichern. Das Vorhaben leistet insofern auch einen entscheidenden Beitrag zur Steigerung der Mobilität und zur Förderung der Internationalität von KMU.
Zielgruppen des Projektes sind:
a) Jüngere Personen mit Hochschulberechtigung, die über duale Bachelor-Studiengänge eine herausragende Ausbildung für dauerhafte Tätigkeiten in KMU oder als selbstständige Unternehmer erhalten.
b) Personen in der beruflichen Ausbildung, die über eine Qualitätssteigerung und stärkeren Paxisbezug der Ausbildung fundierte Kompetenzen erhalten und internationale Erfahrungen sammeln.
c) Studenten, die praktische Erfahrungen in KMU sowie internationale Erfahrungen sammeln wollen.
d) KMU, die sich an diesen dualen Ausbildungsgängen beteiligen, darüber ihren Bedarf an qualifizierten Kräften befriedigen sowie ihr internationales Geschäft entwickeln können.
Die Auswirkungen des Vorhabens für diese Zielgruppen liegen auf der Hand: Die Teilnehmer (Zielgruppen a) - c)) erhalten herausragende Kompetenzen; sie verbessern ihre Fähigkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung des Nachwuchsmangels in KMU geleistet. Die beteiligten KMU (Zielgruppe d)) können ihre Wachstumschancen nutzen, bestehende Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.

Die Ziele des Vorhabens, die uneingeschränkt der Maastricht-Erklärung, der Lissabon-Strategie, anderen EU-Strategien sowie nationalen Politiken entsprechen, lassen sich so zusammenfassen:
a) Realisierung von umfassenden, hochwertigen Ausbildungen für künftige Unternehmer und Führungskräfte durch duale Bachelor-Ausbildungsgänge.
b) Steigerung der Qualität und der Atraktivität der beruflichen Ausbildung durch Qualitätsverbesserungen, stärkeren Praxisbezug und internationalen Austausch.
c) Erhöhung der Mobilität während der Ausbildung und Verbesserung der internationalen Kompetenzen.
d) Beitrag zur Förderung der KMU durch Bereitstellung qualifizierter Unternehmer sowie Führungs- und Fachkräfte und durch Unterstützung der Entwicklung des internationalen Geschäftes.
e) Förderung der regionalen und internationalen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen/Universitäten, Bildungseinrichtungen, Kammern und KMU und Gründung einer Baltic Sea Academy zur Sicherung der dauerhaften Kooperation.
Diese Ziele sprechen verschiedene Prioritäten des Aufrufes an, im Vordergrund des Vorhabens steht jedoch deutlich Priorität 2: Verbesserung der Qualität und Attraktivität der Systeme und Verfahren in der beruflichen Aus- und Weiterbildung.
Der Erfolg des Vorhabens soll u. a. mit folgenden Indikatoren gemessen werden:
a) Anzahl der dualen Studiengänge, die transferiert und realisiert werden
b) Anzahl der Teilnehmer an den dualen Studiengängen sowie vermittelte Kompetenzen und Prüfungsergebnisse
c) Realisierungs-Möglichkeiten der dualen Ausbildungsgänge in Danzig/Pommern und Estland, insbesondere Gründung von Träger-Konsortien in diesen Regionen/Ländern.
d) Stärkung der dualen Elemente und Qualitätssteigerungen in der beruflichen Ausbildung, insbesondere Entwicklung des Anteils der in Unternehmen geleisteten Ausbildung.
e) Anzahl der Teilnehmer am internationalen Austausch und Ergebnisse der Bewertungen der im Ausland erstellten Studienarbeiten
f) Anzahl der beteiligten KMU und Grad ihrer Zufriedenheit mit den Kompetenzen, die das Personal erworben hat, sowie praktischer Nutzen für das Unternehmen.
g) Anzahl der Unternehmen, die über das Auslandspraktikum konkrete Kontakte mit ausländischen Unternehmen zur Anbahnung internationaler Zusammenarbeit aufnehmen.
h) Sicherung der Nachhaltigkeit, insbesondere auch Gründung einer Baltic Sea Academy mit eigener Rechtsform und dauerhaftem Bestand.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 2 Jahren, ein großer Teil davon wird für die Transferaktivitäten und Aufbauarbeiten in den Aufnahme-Ländern/-Regionen benötigt. Die dualen Ausbildungsgänge umfassen 3 Jahre (Technik-Studium) bzw. 4 Jahre (Management-Studium). Weitere Ergebnisse und Erfolge werden deshalb erst nach Projektende vorliegen können. Ebenso verhält es sich mit der verstärkten Einführung dualer Elemente in der beruflichen Bildung. Sie können während der Projektdurchführung begonnen, aber nicht abgeschlossen werden. Die Projektarbeiten werden allerdings nach Projektende durch das Hanse-Parlament im Rahmen seiner Aufgaben als Verband von Kammern der mittelständischen Wirtschaft aus allen Ostseeländern fortgesetzt.
Das Hanse-Parlament kooperiert intensiv mit 8 Hochschulen/Universitäten des Ostseeraumes (4 davon sind Projektpartner), mit denen bereits eine Vereinbarung zur Realisierung dualer Bildungsgänge abgeschlossen wurde. Weitere Hochschulen/Universitäten (insbesondere aus Deutschland, Polen, Finnland, Schweden) haben schriftlich ihr Interesse bekundet, in einem zweiten Schritt als Transferpartner mitzuwirken, dann ebenfalls diese dualen Ausbildungsgänge mit internationalem Austausch zu realisieren. Im Verlaufe des Vorhabens soll vom Hanse-Parlament mit 10 - 12 Hochschulen/Universitäten eine Baltic Sea Academy mit eigenständiger Organisations- und Rechtsform als dauerhafte Insitution gegründet werden. Damit wird die Zusammenarbeit der Partner dauerhaft untermauert und zusätzlich eine große Nachhaltigkeit gesichert.
Im Rahmen dieses Vorhabens leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Qualität und Attraktivität der Systeme und Verfahren der beruflichen Aus-und Weiterbildung in Ländern des Ostseeraumes. Zugleich profitieren die deutschen Partner und beruflichen Ausbildungs- Systeme in entscheidendem Maße:
- In den dualen Bachelor-Ausbildungsgänge werden die notwendigen Ausbildungen im Ausland und das Sammeln internationaler Erfahrungen erreicht.
- Die internationale Mobilität von Auszubildenden und Fachkräften wird gesteigert.
- Mit der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Kammern, Bildungseinrichtungen und Hochschulen/Universitäten sowie der internationalen Kooperation ist eine Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung der einheimischen Berufsbildungs-Systeme verbunden.
- Die beteiligten deutschen KMU erhalten Fachkräfte mit internationalen Erfahrungen und eine wichtige Förderung zur Entwicklung ihres internationalen Geschäftes.